Seniorenkreis

Der Seniorenkreis der Evangelischen Kirchengemeinde wird geleitet von
Waltraud Ring, 06486/7426

An jedem 3. Mittwoch im Monat treffen wir uns im Evangelischen Gemeindehaus – wir, die Senioren. Wir freuen uns immer aufeinander, tauschen die Erlebnisse und Erfahrungen der letzten Tage aus und sind dankbar, dass wir wieder zusammen sein dürfen.


Wir wissen, dass dies im Alter nicht selbstverständlich ist. Krankheit und Beschwerden machen oft zu schaffen. Und dennoch... Neben dem ganz gemütlichen Kaffeetrinken tun wir auch etwas für unseren Geist. Wir unterhalten uns über biblische Themen, gehen aktuellen Problemen nach und erleben staunend, wie begnadete Personen der Kirchengeschichte gelebt und gewirkt haben.

Was hat uns doch zum Beispiel ein Paul Gerhardt geschenkt. Wir singen seine Lieder gern und merken, dass auch sein Leben kein Kinderspiel war. In jedem Jahr beschäftigen wir uns intensiv mit dem Weltgebetstag der Frauen. Wie leben Christinnen in fernen Ländern? Was geben sie für ein Zeugnis ihres Glaubens? Und – bitte nicht lachen – wie bereichern sie unsere Essgewohnheiten? Tolle Gerichte aus fernen Ländern haben wir schon gefunden und nachgekocht.

Hoffentlich spüren Sie, dass es bei uns nicht langweilig ist. Hätten Sie nicht Lust, zu uns zu kommen? Es gibt keine Altersbegrenzung – weder nach oben, noch nach unten. Wir würden uns sehr über Bereicherung unseres Kreises freuen – also auf Sie!

Sind Sie nicht mehr gut zu Fuß? Rufen Sie im Pfarrbüro an, wir organisieren eine Mitfahrgelegenheit für Sie!
Bis dann, unsere Treffen beginnen jeweils um 15 Uhr.

Weihnachtsfeier des Seniorenkreises unserer Kirchengemeinde

Advents-/Weihnachtsfeier im Seniorenkreis der ev. Kirchengemeinde Klingelbach
Wie schon in den vergangenen 20 Jahren fand auch im letzten Jahr am 07.Dezember 2016 die Weihnachtsfeier des Seniorenkreises im evangelischen Gemeindehaus statt.

Die Leiterin, Frau Annemarie Lang-Venema, hatte diesmal das Thema "Gleichgültigkeit, besonders gegenüber den von Armut Betroffenen" gewählt. Dazu hatte sie das Märchen von H.Chr. Andersen "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" ausgesucht. Zur Ansicht und Erinnerung bekamen die Besucher dazu ein kleines bebildertes Heft.

Eingerahmt von alten, bekannten Weihnachtsliedern und einem entsprechenden Ambiente verbrachten die Senioren bei leckerem Kuchen und Kaffee einen schönen Adventsmittag. Auch die beiden Pfarrer, Frau Dr. Anneke Peereboom und Jürgen Schmidt, der schon lange dem Seniorenkreis verbunden war, konnten zwei entspannte Stunden im Gemeindehaus genießen.
Mit kleinen Weihnachtsgeschenken bepackt wurden die Senioren anschließend verabschiedet.


Die Pflegestützpunkte informieren

Notfall-Informationen für „den Fall des Falles“

Die Informationen können Sie auch hier ausdrucken.

Erna Müller, 87, lebt alleine in ihrem kleinen Einfamilienhaus. Da sie immer wieder etwas unsicher ist und der Kreislauf ihr zu schaffen macht, hat sie schon seit einiger Zeit einen Hausnotruf. Zwar hat sie auch mit einer Notfall-Mappe dafür gesorgt, dass „im Falle eines Falles“ alle wichtigen Informationen an einem Platz gesammelt sind wie etwa:

  • Kontaktdaten des Hausarztes
  • Beschreibung derzeitiger Erkrankungen, Allergien oder Unverträglichkeiten
  • Aufbewahrungsort der Medikamente und Medikamentenplan
  • Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
  • Informationen, wer bei plötzlicher Abwesenheit versorgt werden muss
  • Kontaktdaten nahestehender Personen, die im Notfall benachrichtigt werden sollen

Aber wird die Mappe auch gefunden, wenn sie gebraucht wird? Aus Irland stammt die Idee der „message in a bottle (Flaschenpost)“ – einer Notfalldose, die mit den wichtigsten Daten und Stichpunkten bestückt in der Kühlschranktüre deponiert wird. Aufkleber an Innenseite der Haustüre – und auch am Kühlschrank – weisen Ersthelfer darauf hin, dass dort wichtige Informationen schnell „zu greifen“ sind. Etwa im hessischen Hanau wurde diese Idee als „Rettung aus der Dose“ umgesetzt. Wer auf die Dose verzichten möchte, sollte zumindest die Notfallmappe gut auffindbar deponieren und am besten auch mit Aufklebern auf den Fundort hinweisen.
Aber was ist, wenn Erna Müller alleine unterwegs ist und es passiert etwas? Da hilft  diese häusliche Vorsorge nicht weiter. Das dachten sich auch die Seniorenbeiräte Katzenelnbogen und Hahnstätten und entwickelten deswegen die „Notfall-Karte“ im Scheckkarten-Format. Diese Karte beinhaltet die wichtigsten Informationen in aller Kürze und kann einfach zum Personalausweis oder zur Krankenversicherungskarte gesteckt werden.
Die Pflegestützpunkte unterstützen diese gute Idee und werden künftig die „Notfall-Karte“ der Seniorenbeiräte, die auch in den Verbandsgemeindeverwaltungen Hahnstätten und Katzenelnbogen erhältlich ist, für Interessenten bereithalten. Gerne geben die Pflegestützpunkte auch die Kontaktdaten der Seniorenbeiräte weiter.
Die Pflegestützpunkte informieren und helfen kostenlos und neutral – nicht nur bei Fragen zur Pflegeversicherung. Setzen Sie sich mit den Pflegeberaterinnen und –beratern in Verbindung, um sich individuell beraten zu lassen.

Die Pflegestützpunkt-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen auch für Informationsveranstaltungen zur Verfügung und kommen gerne in Ihre Gemeindegruppen und –kreise!

  • Bad Ems, Kirchgasse 15-17 – Tel.: 02603/5750 + 70587
  • Diez, Friedhofstraße 19 – Tel.: 06432/919813 + 9528870
  • Lahnstein, Gutenbergstraße 8 – Tel.: 02621/940820 + 940869
  • Nastätten, Borngasse 14a – Tel.: 06772/939614 + 939620

pflegestuetzpunkte.rlp.de


Adventsfeier des Seniorenkreises unserer Kirchengemeinde

Bereitet dem Herrn den Weg lautete das Motto der Adventsfeier des Seniorenkreises der ev. Kirchengemeinde Klingelbach. Wie jedes Jahr freuen sich die Senioren auf diesen besonderen Nachmittag im ev. Gemeindehaus. Ist hier doch alles festlich gedeckt und geschmückt, und jeder erhält ein kleines Überraschungsgeschenk.

Doch nicht zuletzt lauschen alle gespannt dem zum Weihnachtsfest passenden Vortrag, singen bekannte Advents- und Weihnachtslieder und nehmen die Gelegenheit wahr bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen.

Dies alles wird von der Leiterin des Seniorenkreises, Frau Lang-Venema, die nun selbst schon 83 Jahre zählt, in Eigenarbeit bewältigt. Sie möchte, so lange sie es kann und es ihr Freude macht, die Nachmittage im 14tägigen Rhythmus auch weiterhin gestalten.

Die Gedanken, die sie dieses Jahr ihren Seniorinnen mitgab, beschrieben unseren heutigen Weg zu Weihnachten, den Weg zum Kind in der Krippe, unserem größten Geschenk, das Gott uns anvertraute. Oft sind unsere Straßen, Fenster und Vorgärten so hell erleuchtet, dass kein Stern am Himmel noch die Chance hat, uns den eigentlichen Weg zu weisen.

Darum sollten wir in unseren Herzen den Weg für Weihnachten frei machen. Die Geschenke, die wir uns gegenseitig machen, sollten Zeichen unserer Dankbarkeit sein, sind sie doch immer ein Teil von uns selbst, wie der Dichter Ringelnatz in seinem Gedicht "Geschenke" zum Ausdruck brachte.Ein weiterer Text von Hans Dieter Hüsch "Weihnachtswünsche" bildete den vorletzten Punkt des nachdenklichen Teils. Pfarrer Schmidt, der dieses Jahr zum ersten Mal der Adventsfeier beiwohnte, hatte ebenfalls einen aufschlussreichen Text zum Thema "Engel" mitgebracht.
Beladen mit geistigen und weihnachtlichen Gaben ließen die Frauen den schönen Nachmittag im Gespräch ausklingen.

 

Kartoffelfest zum Erntedank im Seniorenkreis

Mit heiter besinnlichen Texten wie "Essbare Steine" von Ottfried Preußler oder dem "Kartoffelkönig" feierte der Seniorenkreis unter der Leitung von Annemarie Lang-Venema einen Erntetag rund um die Kartoffel. Alles Wissenswerte über die Geschichte der Pflanze wurde dabei ebenso bedacht, wie leckere Gerichte von der Kartoffelsuppe über den Kartoffelsalat bis zum Kartoffelkuchen genossen. Eine Bildbetrachtung van Goghs "Kartoffelesser" rundete den nachdenklichen und genussvollen Nachmittag ab.



(Vincent van Gogh, Die Kartoffelesser, 1885)

 

Weitere Fotos finden Sie im

Fotoalbum