Kindergottesdienst

Herzlich willkommen beim Kindergottesdienst!
Wir laden alle Kinder auf eine Entdeckungsreise durch die Bibel ein.
Gemeinsam können wir unseren Glauben erkunden, Geschichten hören, Singen, Basteln und Spielen und vieles mehr.

In der Regel findet der KiGo alle zwei Wochen statt.
Er beginnt sonntags um 10.30 Uhr im Rahmen des Gottesdienstes in der Kirche.
Während der Schulferien ist kein Kindergottesdienst.
Spiel und Spass gibt es auch alle zwei Monate beim Action-Samstag gemeinsam mit der
Evangelischen Gemeinschaft.
Die genauen Termine der KiGos und auch der besonderen KiGo-Events (wie Kirchenrallye, Kindererntedank, …) und Action-Samstage findet ihr hier auf der Homepage oder im Mitteilungsblatt.
Wir freuen uns auf euch!
Euer KiGo-Team

Wenn ihr ein wenig mehr über uns – das KiGo-Team - erfahren wollt, schaut mal hier

 

Einladungen



Alle Kinder sind herzlich willkommen, frisches Leben in die Gemeinde zu bringen!

 

Ihr seid die Kleinen in den Gemeinden, doch ohne Euch läuft gar nichts, ohne Euch geht's schief!!!


Tauferinnerungsgottesdienst

Einen Gottesdienst der ganz besonderen Art feierten kleine und große Leute beim Tauferinnerungsgottesdienst am 24.09.2017.

Bereits der Anfang gestaltete sich völlig anders. Die kleinen und großen Kirchgänger erwartete ein geschlossenes Kirchenportal und ein langes Seil. Nach einem Willkommensgruß und der Psalm-Lesung im Freien zogen alle unter kräftigem Gesang von „Hallelulja, preiset den Herrn“ an dem Seil in die Kirche ein. Dieses Seil geleitete uns wie ein roter Faden durch den gesamten Gottesdienst.

Passend zum Thema „Gott halt zu Dir“ zeigten die Kindergottesdienstkinder viele Dinge, die zunächst nichts miteinander zu tun haben. Wenn man sie aber mit Klebstoff, Magnetkraft, Nägeln oder eben auch einem Seil verbindet, dann halten sie fest zusammen und es kann etwas Größeres daraus entstehen.
Auch wir brauchen einen festen Halt in der Familie, bei Freunden und in der Gemeinschaft mit Gott, um zu wachsen. Gott lädt uns in der Taufe ein, uns mit dem Seil des Glaubens an ihn zu binden, uns an ihm festzuhalten und das Vertrauen zu haben, dass er uns nicht fallen lässt.


Kindererntedank 2017

Am Samstag, dem 30.9.2017, trafen sich 15 Kinder mit einigen Konfis in der Klingelbacher Kirche zum Kindererntedankfest.
Emsig und mit viel Freude schmückten die Kinder die Kirche vom Eingang bis zum Altar mit Blättern, Getreide, Kürbissen, Kartoffeln, Äpfeln, Kohlrabi, Kraut, Mais und vielen anderen Erntegaben. Neben den schon bewährten Wagenrädern zierten auch erstmals eine Getreidehauste und eine wunderschöne Erntekrone den Kirchenraum.
Nachdem die Kinder ihr Werk vollbracht hatten, sammelten sich alle im Altarraum und feierten zusammen eine kleine Andacht. Passend zu dem diesmal viel verwendeten Korn, ging es um die Geschichte des reichen Kornbauern.

In der Version unserer Geschichte wurde der Bauer - durch die Begegnung mit einer Familie, die gerade all ihr Hab und Gut verloren hatte - sehr nachdenklich und beschämt. Er schaffte es sein eigenes Verhalten zu hinterfragen und schließlich andere an seinem Reichtum teilhaben zu lassen. Die Familie hatte ihm gezeigt, was es heißt dankbar zu sein und was es bedeutet zu teilen.
So wie es in dem Lied von Rolf Krenzer heißt:
„Brot, Brot, danke für das Brot!
Brot zum Leben, danke guter Gott!
Lass uns, wenn wir essen, andre nicht vergessen!
Brot, Brot, danke für das Brot!“

In dem kräftig gesungenen „Halleluja, preist den Herrn“ brachten die Kinder ihre Dankbarkeit für Essen, Kleidung, gute Freunde und Familie zum Ausdruck.
Und natürlich hatten sich eigentlich alle auf ein gemütliches Beisammensein rund ums Feuer mit Stockbrotbacken gefreut, das wegen des Dauerregens leider ausfiel.
Die Kinder ließen sich aber die gute Laune nicht nehmen und picknickten stattdessen in der Kirche und teilten dort Saft, Wasser, Möhren, Gurken und so manche Laugenbrezel.
Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!


Entdeckertag - "Rund um Martin Luther"

„Rund um Luther“ ging es beim letzten Actionsamstag von der Evangelischen Gemeinschaft Katzenelnbogen und der Evangelischen Kirche Klingelbach.

Trotz parallel statt findender Ritterspiele waren über 50 Kinder gekommen und füllten das Gelände rund um das Evangelische Gemeindehaus  mit Leben.
Ob im Anspiel, der Kurzandacht oder den Kleingruppenarbeiten, es gab viel Spannendes über das Leben und Wirken Martin Luthers zu erfahren. An den verschiedenen Spiel- und Bastelstationen war für jeden etwas dabei: Buttons mit der Lutherrose, Haarreife flechten, Lederbeutel, Kneten mit Ton, Laubsägen, Sackhüpfen, Dosenwerfen, …

Auch die „Großen“ kamen beim Bauen von Bögen und anschließenden Bogenschießen auf ihre Kosten. Leckeres Essen „Futtern wie bei Luthern“ und traumhaftes Wetter rundeten den Tag ab. Es war ein für die Kinder und Mitarbeiter rundum gelungener Tag!


„Krippenplätze für alle!“

Fotoalbum

Impressionen vom Krippenspiel 2016 in der Ev. Kirche Klingelbach

Die Glocken schwingen langsam aus, die alte Kirchentür fällt ein letztes Mal laut in ihr altes Schloss. Nun wird es ganz still. Groß und Klein blicken gebannt und gespannt in den Kirchenraum, dem die Kerzen vom Weihnachtsbaum und der Stern der Weihnachtskrippe einen festlichen Glanz verleihen.

Die Orgel stimmt mit leisen vertrauten Akkorden das Weihnachtsfest an. Begrüßung und Gebet nehmen hunderte von Gottesdienstbesuchern hinein in das Geschehen, das sich vor 2000 Jahren ereignet hat und das noch heute weltweit als eine riesengroße Geburtstagsfeier von Christinnen und Christen zusammen gefeiert wird. Die Geschichte entfaltet sich aufs Neue – dieses Jahr in einem ganz traditionellen, vielleicht aber eben darum um so eindrucksvollerem und bewegendem Krippenspiel.

Von einem gemütlichen Ohrensessel im Lampenschein aus wird aus einem alten Buch mit Ledereinband die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium gelesen. Die Kinder des Kindergottesdienstes erwecken die uralten, wohlvertrauten Verse durch ihre pantomimische Darstellung zum Leben;. In der ganzen Kirche, von oben bis unten, verbreiteten die Kinder in ihren einfachen aber ideenreichen Gewändern und Kostümen die faszinierende, zauberhafte Stimmung jener Nacht in Bethlehem.

 „Ihr Kinderlein kommet …“ führt alle Suchenden in der hochheiligen Nacht zusammen.

Die Hirten drängen sich mit ihren Schafen in dieser kalten Winternacht auf freier Fläche am Lagerfeuer im Mittelgang der Kirche  zusammen, in Felle und Hüte eingemummt, Ihre Lampen flackern im eisigen Wind, mit ihren Stöcken wehren sie Räuber und Feinde ab. Was wird diese Nacht ihnen bringen? Noch wissen sie es nicht... 

Zu jener Zeit ist Kaiser Augustus, der auf der Kanzel hoch über den Köpfen der Gemeinde seinen Einzug hält, der mächtigste Herrscher der Welt. Er regiert in Rom über ein riesiges Reich. Und alle Welt muss tun, was er befiehlt.




Dafür schickt er seine Boten in alle Städte und Länder. Sie rufen überall den neuesten Befehl aus: „Alle Menschen sollen gezählt werden. Darum macht euch auf! Zieht in die Stadt eurer Vorfahren und lasst euch dort zählen!“





Alle machen sich auf den Weg, klein und groß. Auch der Zimmermann Josef macht sich auf, von Nazareth zieht er mit einem Esel nach Bethlehem, in die Stadt seiner Vorfahren. Und Maria, seine Verlobte, begleitet ihn. Sie ist hochschwanger und erwartet das Kind, wie ihr ein Engel gesagt hatte.

In Bethlehem angekommen, suchen sie vergeblich nach einer Herberge. Sie finden nur einen Stall. Auf Heu und auf Stroh ruhen die beiden. Da geschieht es: Mitten in der Nacht wird das Kind geboren, von dem der Engel geredet hatte. Maria wickelt es in Windeln und legte es in die Krippe.

Es ist ein besonderes Kind: das Kind, das der Welt den Frieden Gottes bringen soll. Jetzt, in der anbrechenden Nacht mit tiefblauem Himmelslicht von draußen, stimmen alle Generationen das 200 Jahre alte Lied „Stille Nacht, heilige Nacht...“ an.


Noch ist es ein Geheimnis, niemand ahnt, was in dieser Nacht geschehen ist. Aber bald schon sollten es alle erfahren: Jesus, der Retter der Welt ist geboren! Draußen im Dunkeln wachen die Hirten bei ihren Schafen. - Was ist das? Es wird plötzlich taghell. Ein Licht leuchtet auf, noch heller als die Sonne. Und in dem Licht erscheint ein Engel über ihnen auf der mittleren Empore. Eine Lichterkette umkränzt einem Heiligenschein gleich sein Haupt, während er den verängstigten Hirten die frohe Botschaft von Jesu Geburt verkündigt. Plötzlich sehen die Hirten noch viel, viel mehr Engel, die singen und jubeln: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“

Die Hirten rufen: „Habt ihr gehört, was der Engel gesagt hat? Der Retter ist da! In Bethlehem ist er geboren, in dieser Nacht! Auf, wir wollen gehen und sehen, was dort geschehen ist.“


 

 „Kommet ihr Hirten …“, ertönt der musikalische Ruf der Gemeinde. Da eilen die Hirten nach Bethlehem und finden das Kind mit Maria und Josef. Und sie erzählen ihnen, was sie gesehen und gehört hatten. Maria staunt und schweigt.

Die Hirten singen und jubeln: „Ehre sei Gott! Der Retter ist da! Hier in Bethlehem ist er geboren. Wir haben ihn mit eigenen Augen gesehen.“ Und als ihre Lieder längst verklungen sind, klingt das Lied der Engel immer noch weiter in den Ohren aller Menschen „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden!“ „Hört der Engel helle Lieder … „ … Gloria, in excelsis Deo, Gloria …"

 

In der folgenden Impulspredigt dann die klare Quintessenz aus der frohen Botschaft von Weihnachten: Das Leben ist keine Reise nach Jerusalem, bei der es nur für die Schnellsten und Geschicktesten einen guten Platz gibt. Seit Weihnachten gibt es Krippenplätze für alle – jederzeit, wenn die Reise nach Bethlehem geht! Denn im Stall zu Bethlehem war Raum für alle: Da trafen sie alle aufeinander, da kamen Könige und Weise neben Ochs und Esel zu stehen, da musste niemand draußen bleiben. Längst hatten sich alle Engel, Hirten und übriges Volk um den Altar niedergelassen und kuschelten sich um Maria mit ihrem Kind zum Gebet: 

Lieber Gott, an deiner Krippe trifft sich Gott und die Welt. 
Hier ist Platz für reich und arm, groß und klein, alt und jung. 
Hier dürfen alle mitfeiern und sich in deiner Liebe bergen. 
Dafür danken wir dir. 
Wir bitten dich heute, sei bei allen, die das Gefühl haben, dass für sie kein Platz ist, die außen vor bleiben. 
Sei bei den Menschen, die kein Zuhause haben, keine Sicherheit, keine Familie – hier im Einrich und in der ganzen Welt. 
Erfülle alle, die auf der Suche nach Liebe sind, mit Nähe, Wärme und Geborgenheit. 
Lass es stille Nacht, heilige Nacht werden in unseren Herzen und unserer Welt.

„O du fröhliche, o du selige …“ … und ein herzliches Dankeschön an die Kindergottesdienst-Kinder, Euch allen, und federführend an Christine Bingel und ihr Team mit Ursel, Linda, Carina, Ivonne, Heike, Martina, Martijn und Monika; auch an Thomas Wöll an der Orgel. In dieser Heiligen Nacht hier in Klingelbach habt ihr es gemeinsam geschafft, mit dem Geheimnis von Bethlehem ganz tief in uns Weihnachten werden zu lassen. Bis zum nächsten … zum Stern über Bethlehem.

Wolfgang Müller/Bilder von Linda Bretz                       


Erntedankgottesdienst

Wie in jedem Jahr hatte das Team des Kindergottesdienstes zusammen mit den Kindern die Kirche wunderschön geschmückt. All die herrlichen Früchte und Blumen wurden von den Kindern mitgebracht oder von Spendern vor die Kirche gelegt. Vielen Dank!


„Was Wasser alles kann“

Zu diesem Thema erlebten am Sonntag, dem 18.9.2016 etwa 170 kleine und große Leute einen ganz besonderen Tauferinnerungsgottesdienst in der Evangelischen Kirche in Klingelbach.

Die Kindergottesdienstkinder veranschaulichten in einem kleinen Anspiel „Was Wasser alles kann“ und wie wichtig Wasser für uns in ganz verschiedenen Lebensbereichen ist und dass es auch bei der Taufe eine ganz entscheidende Rolle spielt.

Um dies zu verdeutlichen waren die größeren Kitakinder extra in den Dörsbach gestiegen und hatten die Geschichte von Johannes dem Täufer in mehreren kleinen Szenen nachgespielt und fotografiert.
Aber auch die Kleinsten der Kita waren aktiv und gossen für die beiden Täuflinge das Wasser ins Taufbecken.
Gespannt beobachteten die vielen kleinen und großen Kinder die Taufen und freuten sich riesig darauf, im Anschluss daran ihre eigenen Taufkerzen in die Hände zu nehmen.

Zum krönenden Abschluss des Gottesdienstes durften nämlich dann alle Kinder und Erwachsenen nach vorne kommen, wurden persönlich gesegnet und durften ihre Taufkerze an der Osterkerze entzünden. Feierlich zogen alle aus der Kirche und wurden – passend zum Thema - mit Wassereis versorgt.

„Gott baut auf DICH!“ - Einricher LEGO®-TAGE

In dieser Gewissheit bauten über 60 Kinder über Fasching eine riesige Lego-Stadt. An zwei Tagen wurden fast 500kg Lego, über 100000 Legosteine verbaut.
Ob Flughafen, Fußballstadion, Bauernhof, Reiterhof, Polizei, Feuerwehr, Bahnhof, Baustelle, Ritterburg oder Traumhäuser, nach und nach wuchs die Stadt, für jeden war etwas dabei!
Von Freitag bis Sonntag erfüllten fröhliche Kinderstimmen das Haus der Evangelischen Gemeinschaft und das Gemeindehauses der Evangelischen Kirche. Zu Beginn der Legotage erhielt jedes Kind einen eigenen Namensbaustein in seiner Gruppenfarbe und wurde einer der sechs Gruppen zugeteilt.


Nach einer kurzen gemeinsamen Einweisung in die „Goldenen Bauregeln“ durfte die erste Hälfte der Kinder an die Bautische. Zwei Baumeister und viele Bauhelfer sorgten dafür, dass die Kinder altersentsprechende Bausätze erhielten. Alles, ob Autos, Flugzeuge, Eisenbahn oder Häuser musste aus vielen, vielen kleinen Legosteinen genau nach Anleitung zusammen gebaut werden. Bei Bedarf standen die Bauhelfer stets mit Rat und Tat zur Seite.

Die andere Hälfte der Kinder musste sich noch ein wenig gedulden, konnte aber in dieser Zeit nach Herzenslust frei mit kleinen und großen Legosteinen Fantasiegebäude entstehen lassen, Playmobil spielen, mannshohe Türme mit Holzbausteinen bauen, lesen, basteln oder im Freien toben.
Zwischendurch pilgerten dann alle Kinder mit ihren Gruppenleitern ins Gemeindehaus der Evangelischen Kirche und erfüllten es mit Leben. Gemeinsam feierten die Kinder dort ihre Andachten mit anschaulichen Erzählungen und vielen Bewegungsliedern. In den Kleingruppen wurden die Andachten vertieft und die Kinder durften erfahren, dass Gott sie so liebt, wie sie sind und dass der Weg zu Gott durch Jesus jederzeit frei ist. Wir dürfen seine Liebe einfach annehmen wie ein Geschenk.

Zusätzlich aufgelockert wurden die Tage durch eine Stadt-Rallye, bei der die Kinder die ihnen gestellten Aufgaben mit viel Eifer erledigten.

Am Samstagabend kamen dann auch die Jugendlichen und Erwachsenen auf ihre Kosten. Genau wie die Kinder bauten sie begeistert an der Stadt mit. So konnten die letzten Bausätze fertig gestellt werden und es entstanden noch einige tolle Traumhäuser.

Alles in allem durften wir bei gutem Wetter gemeinsam zwei wunderbare und ereignisreiche Tage erleben. Trotz der großen Kinderzahl gab es keine Streitereien, kein Chaos und die Kinder hielten sich an die vereinbarten Regeln. Dafür aber gab es jede Menge Spaß, viele schöne Begegnungen und Gespräche, eine tolle Kooperation zwischen der Evangelischen Gemeinschaft Katzenelnbogen und der Evangelischen Kirche Klingelbach. Danke auch den vielen, vielen fleißigen Helfern! Es waren ganz besondere Tage!

Mit einem lebendigen Familiengottesdienst in der Evangelischen Kirche in Klingelbach fanden die Legotage ihren Abschluss. Pfarrvikar Reif gab uns allen mit auf den Weg, dass Gott einen Plan für unser Leben hat und dass er uns braucht, so wie wir sind. Und wir ihn brauchen als Fundament, auf das wir bauen können. Als Erinnerung durfte sich jeder einen kleinen Legostein „Gott baut auf DICH!“ mit nach Hause nehmen.

Im Anschluss waren dann alle herzlich eingeladen bei Kaffe und Kuchen die Legostadt und die Fotos von den Legotagen zu betrachten. Die Kinder genossen es noch einmal so richtig mit der Legostadt zu spielen und die Züge fahren zu lassen.
Bestimmt gibt es irgendwann ein nächstes Mal. Bis dahin sind alle Kinder ganz herzlich zu den Kindergottesdiensten in beiden Gemeinden und zu den gemeinsamen Action-Samstagen eingeladen!

Christine Bingel

Ein starkes Team – Kindergottesdienst auf neuen Wegen

Das Team
Seit Anfang Januar ist es endlich soweit. Wir, das neue Kigo-Team, haben uns auf den Weg gemacht!
Am Sonntag, dem 24. Januar 2016 haben wir uns der Gemeinde vorgestellt und Gottes Segen empfangen. Möge er uns als Team an dieser Arbeit wachsen lassen und uns die richtigen Worte und Ideen geben, dass wir die Kinder für den Glauben begeistern können.

Wir, das sind:
Martina Fiebig, Carina Wöll, Ursel Römer, Heike Rübsamen-Becker, Martijn Peereboom, Carolin Hund, Linda Bretz, Ivonne Gronau, Monika Müller und Christine Bingel
Manche von uns sind ganz neu dabei, andere alte Hasen, aber alle sind engagiert dabei. Das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit.

Die letzte Strophe des Liedes „Halte zu mir guter Gott“ von Rolf Krenzer drückt dies sehr schön aus:
„Meine Freude, meinen Dank, alles sag ich dir.
Du hältst zu mir, guter Gott, spür ich tief in mir.
Halte zu mir, guter Gott, heut den ganzen Tag.
Halt die Hände über mich, was auch kommen mag.“
Wir sind gespannt auf die Herausforderungen, die uns beim „neuen“ Kindergottesdienst erwarten. Ich bin mir sicher, dass Gottes Hand uns leiten wird.

Aber was hat sich denn nun eigentlich geändert?
Viele haben dies schon miterlebt, manch anderer noch nicht. Daher nochmal ein kurzer Überblick:
Unsere Idee, Große und Kleine, Familien und ältere Leute in der Gemeinde auch im Gottesdienst wieder ein wenig näher zu bringen, nahm im Laufe des letztes Jahres immer mehr Gestalt an. Gemeinsam haben wir ein neues Kindergottesdienst-Konzept entwickelt und einen neuen Raum im Pfarrhaus eingerichtet.

Alle zwei Wochen werden wir jetzt mit den Kindern den Kindergottesdienst im Rahmen des normalen Gottesdienstes mit der ganzen Gemeinde in der Kirche beginnen. Dafür wurde die Anfangsliturgie ein wenig angepasst und einige Lieder als Anfangslieder ausgesucht, die Groß und Klein ansprechen. Nach dem Psalmgebet laden wir die Kinder ein, mit uns die Kigo-Kerze zu entzünden und mit zum Kindergottesdienst ins Pfarrhaus zu gehen. Dort wollen wir gemeinsam die Bibel entdecken, spannende Geschichten hören, singen, basteln und vieles mehr.

Jeder ist herzlich willkommen! Zum Ende des Gottesdienstes sind wir dann wieder an der Kirche.
Für alle Kinder, die bei ihren Eltern bleiben wollen, gibt es am Eingang Klemmbretter zum Malen.Diese dürfen selbstverständlich auch gerne beim Gottesdienst ohne Kigo genutzt werden.

Der neue Kigo
Am 10. Januar ging es dann richtig los! Fünfzehn Kinder warteten gespannt bis die Kigo-Kerze angezündet wurde und liefen dann fröhlich zum Pfarrhaus. Anhand der Geschichte des kleinen Jungen Timo lernten wir die Jahreslosung von 2016 „Gott spricht: Ich will dich trösten wie einen seine Mutter tröstet!“ aus Jesaja 66, 13 kennen. Gemeinsam versuchten wir zu erfahren, was dies für uns bedeutet. Mit viel Freude sangen, bastelten und malten die Kinder dazu.

In den nächsten Kindergottesdiensten beschäftigten wir uns mit dem 2. Buch Mose! Wir konnten erfahren was es mit Mose und dem brennenden Dornbusch auf sich hatte, wie die Israeliten mit Gottes Hilfe durch das Schilfmeer zogen und wie Gott mit ihnen mit Hilfe der Zehn Gebote am Berg Sinai einen Bund geschlossen hat. Die Kinder hörten gespannt den Geschichten zu. Der „Mose-Weg“, den wir mit Erzählfiguren, und Naturmaterialien gestalteten, verdeutlichte die Erzählungen.
Alle durften wir die Gewissheit mit nach Hause nehmen, dass Gott uns auf unserem Lebensweg begleitet, dass er immer für uns da ist!

Die Termine für die nächsten Kindergottesdienste finden sich im Anschluss, ebenso die Termine für die kommenden Action-Samstage.
Die Action-Samstage sind eine gemeinschaftliche Aktion der Evangelischen Gemeinschaft und die Evangelische Kirche. Einmal im Monat können Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren hier beim Spielen und Toben, bei Wettkämpfen, beim Theaterstück, beim Basteln, gemeinsamen Essen und noch vielem mehr Gottes Nähe erfahren.



Wir freuen uns auf viele bunte Kindergottesdienste und ein lebendiges Miteinander von Groß und Klein. Jeder ist herzlich willkommen!

Im Namen des Kindergottesdienst-Teams
Christine Bingel

 

Krippenspielgottesdienst am 24.12.2015

In einem hervorragend besuchten Gottesdienst erlebten Groß und Klein in diesem Jahr ein ebenso lustiges wie tiefsinniges Krippenspiel aus der Feder von Harry Voß. Reichlich unkonventionell erwachten hier in einem Kaufhaus diverse Spielzeugfiguren wie Puppen, Kuscheltiere oder Ritter zum Leben und halfen zwei Kindern dabei, die Weihnachtsgeschichte lebendig in Szene zu setzen. Sogar Darth Vader und Yoda waren mit von der Partie und machten allen verständlich, warum Frieden vielleicht der wichtigste Weihnachtswunsch von allen ist. Allerdings kann man ihn nicht via Internetbestellung beziehen, sondern nur von Gott erbitten.

In wochenlangen intensiven Proben hatten rund 20 Kinder und Erwachsene unserer Gemeinde unter der Leitung von Jugendreferent Magnus Habig und dem Kindergottesdienst-Team Text und Lieder perfekt einstudiert und konnten sich am Ende nicht nur über den wohlverdienten Applaus sondern auch über eine Bescherung unter dem großen Tannenbaum in der Kirche freuen.

Allen Mitwirkenden gilt unser herzlichstes Dankeschön für diesen gelungenen Gottesdienst! Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.


Die drei Hauptdarsteller des Krippenspiels


Sangeseinlage im Krippenspiel

Im Krippenspielgottesdienst wurde
Jugendreferent Magnus Habig verabschiedet.

Abschied von Magnus Habig

Magnus Habig wurde in der Klingelbacher Kirche feierlich aus seinem Amt verabschiedet - nach 15 Jahren wendet sich der Jugendreferent neuen Aufgaben zu.

Es war ein Abschied vor großer Kulisse. Der Familiengottesdienst am Weihnachtsabend hatte hunderte von Menschen in die Klingelbacher Kirche gezogen, wo noch einmal unter donnerndem Applaus ein Krippenspiel unter der Regie von Jugendreferent Magnus Habig gezeigt wurde.

Es war seine letzte offizielle Amtshandlung, und Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom nutzte die Gelegenheit, an seine Verdienste für die Kirchengemeinde zu erinnern und Habig die besten Segenswünsche mit auf den Weg zu geben. „Ich habe heute ein lachendes und ein weinendes Auge“, meinte sie. „Weinend, weil wir so einen fähigen, engagierten Mitarbeiter ziehen lassen müssen, einen echten „Magnus“, einen ganz Großen eben, wie die Lateiner sagen würden. Einen, der die Jugendarbeit im Einrich groß gemacht hat. Einen, der es verstanden hat, den Menschen zu zeigen, dass auch unser Glaube eine ganz große Sache ist.“

Der Katzenelnbogener Habig war seit dem Jahr 2000 für die Kinder- und Jugendarbeit im Einrich tätig und hat über die Jahre Groß und Klein in Sachen Glauben bewegt und geprägt. Er war nicht nur wesentlich für die Konfirmandenarbeit in Klingelbach zuständig, sondern organisierte auch Kinder- und Jugendfreizeiten, leitete Krabbelgruppe und Jugendkreis und wirkte an diversen Gottesdiensten mit.

Nun aber ist seinem Gefühl nach die Zeit für etwas Neues gekommen. „In meiner Arbeit ist es wichtig, den Draht zu den Kindern und Jugendlichen zu haben und ihnen eher Freund als Vater zu sein. Bedingt durch mein Alter rutsche ich aber jetzt eher in die Vaterrolle hinein,“ meint Habig. Daher sei nun die Zeit reif zu Gehen. Er bleibt aber in gewisser Weise seinem Metier treu. Als Erzieher in einer Kita trägt er schließlich auch fortan die Verantwortung für das Wohl von Kindern.

Darauf Bezug nehmend meinte denn auch Peereboom: „Das ist das lachende Auge, wenn wir auf deinen Abschied blicken, Magnus. Zu wissen, dass wir dich zu einer Aufgabe ziehen lassen, die dich reizt und herausfordert, auf die du so richtig Lust hast. Darüber freuen wir uns mit dir!“ Und Carolin Richter vom Kirchenvorstand betont in einem Abschiedsbrief an Habig: „Ich werde die Arbeit mir dir sehr vermissen, den Spaß aber auch die ernsthaften Diskussionen, und wünsche dir aber auch für das neue Kapitel in deinem Leben alles erdenklich Gute“.

Auf den Kirchenvorstand kommen mit Habigs Weggang neue Aufgaben zu. Denn die Evangelische Kirchengemeinde Klingelbach wird nun gemeinsam mit anderen Einricher Gemeinden wie auch mit dem zuständigen Dekanat auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für die frei gewordene Gemeindepädagogenstelle gehen.

 

Aufbruchsstimmung im Kindergottesdienst

„Wir wollen aufstehn, aufeinander zugehen, voneinander lernen miteinander umzugehn. …
Jeder hat was einzubringen, diese Vielfalt wunderbar. …“

Vielleicht kennt der ein oder andere dieses Lied von Clemens Bittlinger. Es passt wunderbar zur neuen Idee unseres Kindergottesdienstes. Bisher feierten Kinder und Erwachsene meist „ihren“ Gottesdienst für sich. Berührungspunkte in der Kirche gab es nur wenige Male im Jahr, meist im Rahmen der Familiengottesdienste. Dies beschäftigte uns immer wieder im Kindergottesdienst-Team und wir suchten einen Weg, wie sich Familien mit kleinen Kindern, größere Kinder, Konfis und ältere Leute näher kommen und wie wir als Gemeinde zusammenwachsen können.
Gemeinsam haben wir ein neues Kigo-Konzept entwickelt. Ein neuer Kigo-Raum in der unmittelbaren Nähe der Kirche war schnell im Pfarrhaus gefunden.

Aber würden sich auch Leute finden, die das alte Kigo-Team unterstützen? Überraschend schnell hatte sich eine neue Gruppe zusammengefunden. Wir sind jetzt ein zehnköpfiges Team! Im neuen Jahr werden wir uns der Gemeinde vorstellen. Gemeinsam freuen wir uns, unseren Kindern die Gemeinschaft mit Jesus näher zu bringen und mit den Kindern den Glauben an Jesus zu entdecken.
Im Oktober und November durften die Kinder schon mal in die neue Kindergottesdienstform hinein schnuppern. Im Dezember wird es wegen der wöchentlichen Krippenspielproben in der Kirche keinen zusätzlichen Kindergottesdienst geben.

Aber im neuen Jahr im Januar geht es richtig los! Alle 14 Tage werden wir Kindergottesdienst im Rahmen des normalen Gottesdienstes feiern. Kinder und Erwachsene beginnen ihren Gottesdienst gemeinsam in der Kirche. Dafür wurde die Liturgie so angepasst, dass alle Altersstufen sich angesprochen fühlen. Nach dem Psalm zünden die Kinder ihre Kigo-Kerze an und ziehen ins Pfarrhaus, um dort gemeinsam auf Entdeckungsreise durch die Bibel zu gehen. Wir singen, beten, hören Geschichten von Jesus, basteln und dürfen Gemeinschaft erleben. Zum Ende des Gottesdienstes sind die Kindergottesdienst-Kinder dann wieder rechtzeitig in der Kirche.
Aber auch in den Gottesdiensten ohne Kindergottesdienst sind Familien herzlich willkommen.

Für die Kinder liegen Klemmbretter zum Malen bereit, die sich die Kinder zu Beginn des Gottesdienstes gerne holen dürfen. Zusätzlich können Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren einmal monatlich viel Spaß am Action-Samstag erleben. Gemeinsam mit der Evangelischen Gemeinschaft wollen wir beim Spielen und Toben, bei Wettkämpfen, beim Theaterstück, beim Basteln, gemeinsamen Essen und noch vielem mehr mit den Kindern Gottes Nähe erfahren.

Auf ganz besondere Action-Tage freuen wir uns vom 5. bis 7. Februar mit der Legostadt. Aus einem Haufen bunter Steine können die Kinder eine ganze Stadt mit Hochhäusern, Kirche, Bahnhof, Fußballstadion und vielem mehr aufbauen.
Am 7. Februar um 15 Uhr wird der Abschlussgottesdienst zu Thema Legostadt in unserer Kirche in Klingelbach stattfinden. Anschließend gibt es die Möglichkeit die Legostadt bei einem kleinen Imbiss im Kienborn zu bestaunen.
So wären wir wieder bei Liedermacher und Pfarrer Clemens Bittlinger:
„Wir wollen aufstehn, aufeinander zugehen, voneinander lernen miteinander umzugehn. …
Jeder hat was einzubringen, diese Vielfalt wunderbar. …“

Wir freuen uns auf ein lebendiges Miteinander,
Euer neues Kindergottesdienst-Team

 

Erntedank für Kinder

Samstag, 3.10.2015 fand um 15.30 Uhr der Kindergottesdienst in der Ev. Kirche Klingelbach statt.

Auch in diesem Jahr konnten sich die Besucher des Erntedankgottesdienstes am 4.10.2015 wieder über eine wunderschön geschmückte Kirche freuen. Die Allerkleinsten der Gemeinde hatten ganze Arbeit geleistet! Viele Körbe mit Gemüse, Obst, Getreide, Nüssen und Blumen standen schon vor der Kirche bereit und dank der guten Anleitung des KiGo-Teams verteilten die Kinder mit Begeisterung all die guten Gaben im Wagenrad, auf den Strohballen, auf dem Boden, im Mittelgang, am Eingang. Einige sammelten eifrig die ersten Herbstblätter und so wurde das Werk noch bunter.

Schon bald war alles herrlich geschmückt und die kleine Erntedankandacht konnte beginnen. Auch dabei waren die Kinder wieder ganz bei der Sache, hörten zu, sangen und beteten. Doch nach dem Segenslied hielt es sie nicht mehr auf ihren Sitzplätzen. Sie stürmten aus der Kirche und liefen zur Feuerstelle, wo sie sich ein leckeres Stockbrot backen konnten. Auch hier waren wieder Helfer am Werk, die alles vorbereitet hatten. Schön, dass sich auch einige Konfirmanden eingefunden hatten, die zur Gestaltung der Andacht beitrugen oder später beim Stockbrotbacken halfen.

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Kindergottesdienst März 2015

„Auf der Suche nach dem Leben lasst uns zu dem Brunnen gehen ….
Wasser ist Leben. Gott will es geben …“.
Dieses Lied begleitete unseren letzten Kindergottesdienst, in dem es um eine besondere Begegnung am Brunnen ging. Eine Samariterin trifft Jesus, der auf der Reise von Judäa in seine galiläische Heimat ist, am Jakobsbrunnen. Dieser jüdische Jesus bittet diese samaritische Frau, für ihn Wasser zu schöpfen, obwohl es gegen alle Regeln ist. Als sie erstaunt nachfragt, sagt Jesus, dass er ihr lebendiges Wasser geben könne. „Du bist Gottes geliebtes Kind!“ Erst nach und nach versteht die Frau, was damit gemeint ist. Sie merkt im Gespräch mit Jesus, wie ihr Durst nach erfülltem Leben gestillt wird und entdeckt den Glauben als Quelle des Lebens. Sie spürt die Kraft Gottes in sich. Diese frohe Botschaft kann sie nicht mehr für sich alleine behalten. Sie traut sich wieder in die Gemeinde und erzählt dort von Jesus Christus. Durch sie finden viele zum Glauben. Auch wir dürsten wie die Samariterin danach geliebt und akzeptiert zu werden. Wir wollen dazugehören und fröhlich sein und uns nach unseren vielen verschiedenen Fähigkeiten einbringen. Diese Zusage haben wir von Gott: „Ich stille deinen Durst. Du bist mein geliebtes Kind!“.

Diese Worte durften sich die Kinder auf einem selbst gestalteten Spiegel mit nach Hause nehmen. Auch für Andrea Meissner-Kusch haben die Kinder einen großen Spiegel in Form einer Sonne mit derselben Zusicherung gebastelt. Wir hoffen, er lässt Dich, liebe Andrea, oft mit Freude an unseren Kindergottesdienst zurückdenken. Wir sagen jedenfalls ganz herzlich Danke für die schöne Zeit mit Dir! Du weißt, Du bist weiterhin jederzeit herzlich willkommen.