Es sind verschiedene Ämter, aber ist es ein Herr.
Es sind verschiedene Kräfte, aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen!"

Der Kirchenvorstand setzt sich zusammen aus den beiden Pfarrstelleninhabern und 12 gewählten Kirchenvorstehern und Kirchenvorsteherinnen.
Den Vorsitz des Kirchenvorstandes führt zur Zeit Pfarrer Jürgen Wieczorek. Die 12 Kirchenvorsteher und Kirchenvorsteherinnen stellen sich Ihnen nachfolgend mit Ihren besonderen Interessen und Aufgabenbereichen vor:
Jürgen Hoder (2. Vorsitzender), Herold
(verheiratet, 2 erwachsene Kinder)
Persönlicher Werdegang :
Geboren
wurde ich am 27. Oktober 1956 in Biedenkopf (Kreis Marburg-Biedenkopf).
Nach meinem Abitur habe an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule
Rheinland-Pfalz das Lehramt für Sonderschulen studiert. Nach Abschluss
des 2.Staatsexamens war ich an Förderschulen in Rheinbrohl und Neuwied
tätig. Seit Mai 1996 arbeite ich an der Erich Kästner-Schule in
Singhofen. Zurzeit leite ich als Förderschulrektor diese Schule.
Hobbys :
Ich
spiele seit ca. 40 Jahren Tischtennis. Seit ich im Einrich wohne, bin
ich nun schon seit 25 Jahren beim TTC Eisighofen aktiv. Ein weiteres
Hobby ist das Theater spielen. In der Laienspielgruppe der Ev.
Kirchengemeinde Kördorf wirke ich seit einigen Jahren mit viel Freude
mit.
Aufgaben im Kirchenvorstand :
Als
stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes bin ich an allen
Entscheidungsprozessen innerhalb der Kirchengemeinde beteiligt. Meine
besonderen Schwerpunkte liegen in der Erwachsenenbildung und der Öffentlichkeitsarbeit. Weiterhin vertrete ich die Kirchengemeinde in der Dekanatssynode.
Im Kirchenvorstand seit :
1997
Ich engagiere mich in der Kirche, weil...
Nachdem
ich am Anfang recht zufällig auf die Kandidatenliste für die
Kirchenvorstandswahlen geraten bin, habe ich im Laufe der Zeit Freude
an dieser Arbeit gefunden. Zum Einen habe ich erkannt, dass eine engagierte,
auf die Bedürfnisse der Gemeindemitglieder ausgerichtete Arbeit in der
Kirchengemeinde viele positive Auswirkungen auf das gesellschaftliche
Leben vor Ort haben kann. Auf der anderen Seite erlebe ich für mich die Auseinandersetzung mit Glaubensfragen in der Gemeinschaft als sehr Gewinn bringend. Ich finde es sehr spannend, an der Gestaltung des Gemeindelebens beteiligt zu sein.
Ursula Vermeulen, Klingelbach
(verheiratet, 2 Kinder, 4 Enkelkinder)
Ich
wurde am 08.02.1949 in Klingelbach geboren. Hier ging ich auch in die
Volksschule. Nach dem Hauptschulabschluss habe ich Apothekenhelferin in
der Caesarschen Apotheke in Katzenelnbogen gelernt. Nach meiner Lehre
arbeitete ich noch 9 Jahre dort, bis zur Geburt meines ältesten Sohnes.
Nachdem mein jüngster Sohn im Kindergarten war, arbeitete ich 23 Jahre
im Spielzeuggeschäft Hartung in Katzenelnbogen als Verkäuferin. Jetzt
bin ich als Aushilfe in der Spielzeugkiste beschäftigt, was mir große
Freude macht.
Hobbys:
Ich lese gern und höre gern Musik. Mein größtes „Hobby“ sind meine 4 Enkeltöchter.
Im Kirchenvorstand seit:
1997
Aufgaben im Kirchenvorstand:
Ich bin im Besuchsdienst tätig. Außerdem bin ich immer ansprechbar, wenn irgendeine Hilfe gebraucht wird.
Ich engagiere mich im Kirchenvorstand weil:
Kirche und Glauben seit meiner Kindheit einfach zu meinem Leben dazugehören.
Raimund Theis
(verheiratet, 2 Kinder)
Persönlicher Werdegang:
Geboren wurde ich am 14.März 1950 in Hainau. Nach dem Besuch der Hauptschule erlernte ich im elterlichen Betrieb den Beruf des Landwirts.
Dann bekam ich über die damalige Nassauische Kleinbahn Kontakt zur Deutschen Bundesbahn und begann 1972 im Bahnhof Limburg mit der Ausbildung im einfachen Dienst. 1975 folgte dann die Ausbildung zum mittleren Dienst mit der Fachrichtung Zugbegleitdienst. Zwischenzeitlich zum Bahnhof Wiesbaden gewechselt, bewarb ich mich 1979 zur Bahnpolizei, die 1992 vom Bundesgrenzschutz übernommen wurde. 1999/2000 folgte die Ausbildung zum gehobenen Dienst und heute bin ich Polizeioberkommissar (Gruppenleiter) bei der Bundespolizeiinspektion Frankfurt, BPOLR-Wiesbaden.
Hobbys:
Seit 1982 betreue ich ehrenamtlich einen Pflegebefohlenen in den Heimen Scheuern. Seit 1980 bin ich im DRK Ortsverein Katzenelnbogen als Schatzmeister.
Durch meine reitende Tochter bin ich im Vorstand des Katzenelnbogener Reitvereins. Außerdem bin ich Gründungsmitglied des Schachvereins und auch dort Schatzmeister. Zu guter Letzt bin ich seit 2004 Stadtrats-Mitglied.
Im Kirchenvorstand seit:
1991, also schon in der 3. Periode.
Aufgaben im Kirchenvorstand:
Bau- und Finanzausschuss. Außerdem stehe ich jederzeit für alle sonstigen Aufgaben rund um die Kirche und das Gemeindehaus zur Verfügung.
Meine Stärken:
Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft.
Meine Schwäche:
Ich kann nicht „NEIN“ sagen.
Ich engagiere mich in der Kirchengemeinde weil:
Ich über den Kindergottesdienst und die Konfirmation den Kontakt zur Kirche nicht verloren habe.
Ines Petzold
Wohnort: Mittelfischbach
Geburtstag: 2.12.1966
Familienstand: verheiratet, eine Tochter
Hobbies: lesen, mein Garten, kreativ sein, Ausflüge in die Natur und zu
Sehenswürdigkeiten mit der Familie
Lebenslauf:
Frau Petzold besuchte die Schule in Freithal (Sachsen) und absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin.
Seit 20 Jahren wohnt sie nun im Einrich und arbeitet seit dem Jahre 1994, mit einer kurzen Unterbrechung durch die Elternzeit, in der KiTa Dörsdorf.
Kirchenvorstand:
Seit wann ist sie dabei?
Im letzten Jahr kam Ines Petzold am 31.10 als eines der neuen Mitglieder in den
Kirchenvorstand.
Wie ist sie dazu gekommen?
Hannelore Keiling sprach Ines Petzold an und fragte sie, ob sie nicht ihren Platz im Kirchenvorstand übernehmen möchte.
Frau Petzold war bis dahin nicht wirklich aktiv in der Gemeinde. Durch ihre Tochter, die in der Grundschule am Kindergottesdienst teilnahm, kam sie dazu, diesen Gottesdienst zu begleiten und an der Arbeit in der Gemeinde Gefallen zu finden. Sie fühlte sich in diesem Kindergottesdienst sehr wohl und aufgehoben, sodass Ines Petzold beschloss, in den Kirchenvorstand einzutreten.
Was bedeutet es für sie?
Die Einarbeitung in vertraute Bereiche, neue Themen durch die Arbeit mit der KiTa und das aktive begleiten dieser neuen Dinge bedeuten Frau Petzold sehr viel bei der freiwilligen Arbeit im Vorstand.
Sie findet es außerdem nur richtig, sich für etwas zu engagieren, an das man glaubt. Die Zusammenarbeit im Vorstand bringt ihr zudem viel, denn sie kann ihre eigene Arbeit reflektieren. Durch Andachten und Gottesdienste, in denen über den Umgang mit Menschen oder einige Einstellungen zu verschiedenen Bereichen gesprochen wird, kann sie das besonders gut.
Was gefällt ihr besonders gut?
Ines Petzold fühlt sich in diesem netten Kreis der anderen Mitarbeitenden einfach sehr wohl. Die Arbeit innerhalb der Gemeinde bereitet ihr eine Menge Spaß und erweitert ihren Horizont durch viele neue Erlebnisse und Erfahrunge
GabrieleSchmidt
Wohnort: Herold
Geburtstag: 31.03.1960
Familienstand: verheiratet, 2 erwachsene Kinder
Hobbies: lesen, stricken, schwimmen, singen
Lebenslauf:
Gabriele (Gabi) Schmidt besuchte erst die Hauptschule, machte dann den Abschluss der mittleren Reife und ging schließlich auf eine Fachoberschule. Ausgebildet wurede sie als Bürokauffrau. 13 Jahre arbeitete Frau Schmidt beim statistischen Landesamt und seit 1992 ist sie nun schon bei der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen beschäftigt.
Kirchenvorstand:
Seit der letzten Wahl ist Gabi Schmidt Mitglied des Kirchenvorstands. Auf die Idee, Mitglied des Kirchenvorstands zu werden, kam Frau Schmidt, als Pfarrer Jürgen Wieczorek sie auf eine mögliche Kandidatur hin ansprach. Nach einigem Überlegen und Abwägen stimmte sie zu und wurde gewählt.
Was bedeutet es für sie?
Zu diesem Zeitpunkt kann die 50-jährige sagen, dass ihr die Arbeit wirklich großen Spaß macht. Durch die verschiedenen Aufgabenbereiche bekommt sie einen guten Einblick in die Verpflichtungen eines Kirchenvorstehers. Sei es das Engagement des Besuchsdienstes Herold, der ihr das Gefühl gibt, anderen Leuten durch ihren Besuch etwas Gutes zu tun, oder die Betreuung auf Konfirmandenfreizeiten, Gabi Schmidt sammelt eine Menge Erfahrungen.
Was gefällt ihr besonders gut?
"Alles", antwortet sie schlicht auf diese Frage. Für Gabi Schmidt aus Herold gibt es keinen Bereich, den sie besonders hervorheben kann, da sie jede Aufgabe mit Freude erledigt.
Christel Weber
Wohnort: Klingelbach
Geburtstag: 30.03.1953
Familienstand: verwitwet, 1 Tochter, 2 Enkel
Hobbies: singen, Faschingsverein, wandern, Nähen, Leitung des Fundus
Lebenslauf:
Christel Weber wurde in Kördorf geboren und besuchte dort die Ortsschule. Sie erlernte den Beruf der Bekleidungsfertigerin und schloss diese Lehre ab. 19 Jahre lang war Frau Weber dann in der Kleidungsfabrik Weyl in Hahnstätten, einer der größten Arbeitgeber in der Region zu dieser Zeit, beschäftigt, bis sie sich vor 25 Jahren mit ihrem Schneiderladen in Klingelbach selbstständig machte.
Kirchenvorstand:
Seit wann ist sie dabei?
Im Kirchenvorstand in Christel Weber seit der letzten Amtsperiode tätig.
Wie ist sie dazu gekommen?
Schon lange hatte die selbstständige Schneiderin die Idee im Kopf, im Kirchenvorstand aktiv zu werden. Als sie von Frau Lagenbruch darauf angesprochen wurde, entschied sie sich dafür, an der kommenden Wahl teilzunehmen bei der sie auch sofort gewählt wurde.
Was bedeutet es für sie?
Christel Weber erzählt, dass sie sich vor ihrem Engagement nicht genau vorstellen konnte, welche Arbeit zum Aufgabenbereich des Kirchenvorstands gehört. Nun weiß sie, was alles dazugehört. Interesse für die Gottesdienste aber auch alles Andere ist groß.
Was gefällt ihr besonders gut?
Einzelne Aufgaben kann Christel Weber zu dieser Frage nicht aufzählen. Wo immer auch irgendwas zu tun ist, hilft sie gerne und mit großer Freude mit.
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--> Die Interviews führte Jasmin Betz.
Die Reihe wird fortgesetzt.