Evangelische Kirchengemeinde Klingelbach

Landesposaunenwart Johannes Kunkel (links) und Andreas Heinze (rechts) vom Posaunenwerk der EKHN zeichneten Chorleiter Jürgen Müller für seinen 40-jährigen Bläserdienst und seine 27 Jahre währende Tätigkeit als Chorleiter aus

Dank und Anerkennung für Klingelbacher Posaunenchor

Seit 85 Jahren „predigen“ Mitglieder mit ihrem Klang
Landeswart Kunkel ehrt Keiling und Müller

 
KLINGELBACH. (2.November 2011) Auch wenn es kein Jubiläum im klassischen Sinn war – Lob und Anerkennung haben sich die Mitglieder des Posaunenchores der evangelischen Kirchengemeinde Klingelbach allemal verdient. Und davon gab es während eines Festgottesdienstes anlässlich des 85-jährigen Bestehens des Chores reichlich.
 
Gemeindepfarrer Jürgen Wieczorek würdigte das Engagement der Bläserinnen und Bläser als eine besondere und bewegende Form der Predigt. Dabei unterstrich er mit Blick auf das Reformationsfest die Bedeutung der Kirchenmusik für den Protestantismus und zitierte Martin Luther, der schrieb: „Ich gebe der Musik den ersten Platz – nach der Theologie!“ Luther habe die Musik geliebt, weil sie ein Geschenk Gottes und nicht der Menschen ist, weil sie die Seelen fröhlich macht, den Teufel verjagt und unschuldige Freude weckt. Und Wieczorek ergänzte: „Posaunenklang verschönert und bereichert nicht nur den Gottesdienst, er vertieft die Verkündigung mit musisch bewegender Kraft.“ Der Theologe wies auf den 150. Psalm hin „Lobt Gott mit Posaunen!“ als Wiege der Posaunenchöre. Eine Übersetzung, die Luther zu verdanken ist. Im Original sei von „Widderhörnern“ geschrieben, die damals im Tempel geblasen wurden.
 
Landesposaunenwart Johannes Kunkel und Andreas Heinze vom Posaunenwerk der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gratulierten dem gesamten Chor zu ihrem langjährigen Bestehen und nahmen dann zwei besondere Ehrungen vor. So wurde Christoph Keiling für seine 30-jährige aktive Mitgliedschaft im Chor an der Bass-Posaune ausgezeichnet. Schon seit 40 Jahren verrichtet Jürgen Müller seinen aktiven Bläserdienst in Klingelbach, außerdem ist er seit 27 Jahren Leiter des Chores, der insgesamt erst vierte in dessen 85-jähriger Geschichte, was für die harmonische Konstanz der Musiker spreche.
 
Die bekamen zur Geburtstagsfeier in der evangelischen Kirche Unterstützung von den befreundeten Posaunenchören der evangelischen St.-Peter-Gemeinde zu Diez und der evangelischen Jakobusgemeinde Diez-Freiendiez. Deren Gratulation schlossen sich bei einem Empfang im Anschluss an den Gottesdienst auch der Beigeordnete der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen Hans Joachim Schaefer, die Beigeordnete der Ortsgemeinde Klingelbach Helga Müller-Balzan sowie für Kirchenvorstand und Dekanat Jürgen Hoder an.

Grandiose "Abendmusik" des Posaunenchores und Freunden in der Klingelbach Kirche am 17.09.2011



"Wandel im Lustgarten" auch in der Stadthalle eine Lust zu hören - CANTEMUS im Konzert 04.09.2011

Pressebericht der RLZ
Fotos vom Konzert--> hier
_______
Gemeinsamer Festgottesdienst der Gemeinden Klingelbach und Schönborn 07. August 2011

--> Bericht

German Marimba Duo lässt in beeindruckender Spielweise "mit den Ohren sehen"- 08.Mai 2011

Pressebericht ist --> hier zu lesen!

KiTa-Familienfest 07. Mai 2011

KiTa-Familien-Fest am 07. Mai rundum gelungen! (mehr Informationen --> hier)


Konfirmanden Klingelbach II
auf Abschlussfreizeit


Für jeden selbstverständlich, gehört der christliche Glaube mehr oder weniger zu uns dazu. Der eine glaubt daran, der andere nicht, aber wissen tun wir alle davon. Warum ist das so? Wo kommt dieses Wissen her?
Mit dieser Frage beschäftigten sich die 13 Konfirmanden der Kirchengemeinde Klingelbach, des Pfarrbezirk II vom 30.03. - 01.04.2011 auf ihrer Konfirmanden-freizeit.
Unter der Leitung von Pfarrerin Mareike Frahn – Langenau und Jugendreferent Magnus Habig entwickelten die Konfirmanden aus den einzelnen Einheiten ihren Vorstellungsgottesdienst, der sich  am 8.5.2011 mit dem Thema Verkündigung beschäftigen wird.
Schon auf der Hinfahrt zum Freizeitzentrum in Wemlighausen besuchten die Teilnehmer den Evangeliumsrundfunk (ERF) in Wetzlar und erlebten dort, wie Verkündigung auf modernste Weise über die Medien geschieht. Internet, Fernsehen und Radio werden von den Beiträgen des ERF bereichert. Viele kannten den ERF schon von ihren Besuchen bei Joemax, dem Kinderprogramm des ERF, waren sich aber nicht über die weiteren Programme und die Internetarbeit bewusst und das dadurch Verkündigung geschieht.
Im Freizeitzentrum in Wemlighausen angekommen gestalteten sich die drei Tage in den Einheiten Verkündigung in der Bibel und Verkündigung heute. Biblische Personen, wie Jona oder Paulus prägten dabei die Vergangenheit und die Gegenwart wurde von der Marburger Mission, dem ERF, dem Bundesverlag und dem Gemeindepraktikum in der eigenen Gemeinde verdeutlicht. Schnell wurde klar, das die frohe Botschaft des christlichen Glaubens durch Paulus und seine vielen weiteren Vertreter bis heute angehalten hat und immer noch im Ausland von Missionaren, wie von der Marburger Mission, in Deutschland durch die genannten Medien und in der eigenen Gemeinde durch ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter weiter verbreitet wird.
Um das Programm nicht zu Kopflastig werden zu lassen, wurde die Freizeit mit erlebnispädagogischen Spielen zum Thema der Freizeit und Stockbrot backen am Lagerfeuer versüßt.
Nun sind alle Beteiligten gespannt, was am 8. Mai aus dem erarbeiteten Gottesdienst in der Klingelbacher Kirche wird, wenn die Konfirmanden zu Verkündigern werden und sich an Paulus und Co anreihen.

Reformation: musikalisch-theatralisch
Zwei Akzente beherrschten das Reformationsfest 2010 in Klingelbach:

Im Zentrum des Gottesdienstes bliesen die Klänge des Posaunenchors, verstärkt durch Pauken und Kontrabass, die Bedeutung des Luther-Liedes „Ein feste Burg ist unser Gott“ in die Herzen der Gemeinde.

In seinen „Drei Miniaturen“ überträgt der zeitgenössische Komponist Bernd Geiersbach die Dramatik des lutherischen Textes exzellent in bewegende Harmonien, was der Posaunenchor hervorragend und eindringlich umzusetzen wusste. In seiner begleitenden Predigt versuchte Pfarrer Wieczorek Trost und Stärkung dieses Reformationsliedes in die Unsicherheiten unserer Lebenswelt hinein orientierend und festigend auszulegen.

Nach einem stärkenden Imbiss mit munteren Gesprächen im Kirchenschiff, ging es an den zweiten Höhepunkt: Lebendige Reformationsgeschichte. Nacheinander positionierten sich Menschen in historischer Kleidung im Altarraum.

(Weitere Bilder --> hier)
Zunächst machte ein Schultheiß aus dem 16. Jahrhundert, sich in Mundart vorstellend, deutlich, dass er den Umbrüchen der Reformation skeptisch gegenüberstehe, weil sie ihm den Halt und die Sicherheit im alten überlieferten religiösen System raubten. Als Verursacher trat Martin Luther höchstpersönlich, seinen Glauben und seine theologischen Erkenntnisse zur Glaubensgerechtigkeit und Freiheit eines Christenmenschen erläuternd, auf den Plan. Er wurde unterstützt von einer Gruppe junger Menschen, die sich über die neue Glaubens- und Gewissensfreiheit freuten und wissbegierig mit Fragen bedrängten. Die Reduzierung auf Gewissensgläubigkeit und individuelles Seelenheil konnte der Reformator Johannes Calvin nicht unwidersprochen hinnehmen. Er verwies darauf, dass der Glaube sich in der Lebensführung eines Christenmenschen auswirken müsse und in der Gestalt der Gemeinde der Leib Christi erfahrbar werden müsse... Hier prallten auch lutherische Lebensfreude und calvinistische Askese aufeinander.

So entspann sich in zum großen Teil spontanen Dialogen ein mitunter deutlich derbes, lebendiges Streitgespräch über die wesentlichen Themen der Reformation damals und der notwendigen Ökumene heute - nicht nur im Abendmahl -, welches lehrreich und zugleich erfrischend spaßig war.

CANTEMUS Probenwochenende - "Suuu schiiieee"

Die intensive gesangliche Vorbereitung auf das bevorstehende Konzert am 07. November und gemeinschaftlich fröhliches Miteinander - beides wurde auf dem Probenwochenende von CANTEMUS vom 03. - 05. September in harmonischer Weise gepflegt. Es war und es klang immer wieder "suuu schiiieee!" Stücke aus den Anfängen des Chores im Januar 2005 wurden wieder hervorgeholt und in hörbar besserer Qualität wieder neu aufgelegt. Im Konzert soll ein Querschnitt aus herausragenden Stücken der letzten 5 Jahre und aus allen Stilrichtungen vertreten sein. Als neues Projekt wird ein musikalischer Auszug aus dem Rockoratorium "Eversmiling Liberty" erklingen mit Texten aus Georg Friedrich Händels Oratorium Judas Makkabäus über den Freiheitskampf des jüdischen Volkes im 2. vorchristlichen Jahrhundert. (Diesem Oratorium ist auch die Melodie "Tochter Zion" entnommen.) Chorleiterin Claudia Seidel freut sich über die über die gesangliche Entwicklung von CANTEMUS und auf ein anspruchsvolles und ansprechendes Konzert!

(mehr visuelle Eindrücke finden Sie --> hier!)

Seniorenkreis in der KiTa


Der Seniorenkreis der Ev. Kirchengemeinde Klingelbach besuchte die Kindertagesstätte und  Übergab eine Spende von 160 €

Am Mittwoch, den 07.07.2010 fanden sich die Senioren der Gemeinde um 15.00 Uhr in der Kindertagesstätte ein. Nach einer kleinen Andacht von Pfarrer Jürgen Wieczorek und einem gemeinsamen Lied führte die Leitung Frau Carolin Oberle die Senioren durch die Einrichtung. Die vielen Veränderungen und Umbauten wurden entdeckt und bestaunt. Manch einer schwelgte in alten Erinnerungen, denn viele Damen besuchten die Kindertagesstätte als Mütter und Omas. Manche Senioren haben heute noch Urenkel die in die Kindertagesstätte Katzenelnbogen gehen.

Im Turnraum wurde ein gemeinsames Foto gemacht und Frau Hedwig Kaiser übergab im Namen des Seniorenkreises die Spende von 160 Euro an die Leitung.

Nach dem Rundgang fanden sich alle im Essraum zusammen und tranken in gemütlicher Runde Kaffee und aßen Kaffeestückchen und selbstgebackenen Kuchen. Zum Abschluss des Nachmittags las Frau Annemarie Lang-Venema eine Geschichte vor und sprach den Abschlusssegen.

Die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens bedanken sich ganz herzlich für den schönen Nachmittag und die entgegengebrachte Spende. Diese wird für die Gestaltung des Außengeländes verwendet. Vielen Dank.....
___
CANTEMUS Jubiläum


Fotos und Impressionen der freudigen Feier --> hier
Lesen Sie --> hier den Pressebereicht der RLZ vom 25.05.2010

Nach 5 Jahren und 5 Monaten über 50 SängerInnen

Die Idee, einen Gospelchor zu gründen, hegten und pflegten einige sangesfreudige Leute um Pfarrer Jürgen Wieczorek, welcher anlässlich eines Weihnachtskonzertes 2004 in der hiesigen Kirche mit den „New York Gospelsingers“ sicher sein konnte, ein volles Gotteshaus vorzufinden. So verteilte er nach Konzertende und einer eindrucksvollen musikalischen Darbietung fleißig werbende Handzettel an ein ebenso musikalisch interessiertes Publikum, bereits versehen mit dem Stichtag für die 1. Chorprobe des Projektes „Gospels und mehr...“ im Evangelischen Gemeindehaus Katzenelnbogen im Januar 2005.
Hier trafen dann ca. 30 Sangeswillige auf die innovative und engagierte Chorleiterin Claudia Seidel und fortan stand der Mittwochabend unter dem Motto: Lasst uns singen! bzw. „CANTEMUS“.

Mit Frau Seidel wurde eine Chorleiterin gewonnen, die ihr Können keineswegs auf Gospelgesang beschränkt, sondern ein reichhaltiges musikalisches Menü zu präsentieren versteht und vor keiner Musikgattung und fast keiner Sprache zurück schreckt.

Der Chor besteht heute aus 60 aktiven Mitgliedern und versteht sich neben den für die Gemeinden wichtigen traditionellen Gesangsvereinen als zusätzliches Gesangsangebot in der Region.
Wir singen Lieder aus allen Musikrichtungen und Jahrhunderten, und unsere Besetzung variiert stetig: mal singen wir 3-, 4- oder 5-stimmig, manchmal in Begleitung von Instrumenten oder a capella. Hierbei wechselt auch unser Mitsänger Christoph Keiling manchmal die Fronten und begleitet einfühlsam und präzise den Chor am Klavier oder E-Piano.

Da unser Motto die musikalische Vielfalt ist, besteht unser Repertoire aus einer bunten Mischung vieler Musikstile: Kirchenmusik, Gospel, Weltmusik, Blues, Pop, alte Musik u.v.m.

Im Rahmen des Gottesdienstes am 24.05.2010 feierte „CANTEMUS“ sein 5-jähriges Chorjubiläum und versuchte sich zum ersten Mal an einem 6-stimmigen Stück, „Ich bin ein rechter Weinstock“ von Heinrich Schütz.

Schütz war in seiner Zeit einer der Ersten, der polyphone Motetten zu deutschen Bibeltexten schrieb, sie mit oder ohne Instrumente zur Aufführung brachte.

In dieser Geburtstagsaufführung erklang das Werk des „Musicus poeticus“ gemeinsam musiziert mit dem Posaunenchor der Kirchengemeinde unter Leitung von Jürgen Müller, sowie im Continuo begleitet von Frau Cornelia Blanche am E-Piano und Konstantin Wolkowa am Cello.

In genialer Weise hat der Heinrich Schütz, der frühbarocke dichterische Musiker, die poetische Kraft des biblischen Textes aus Johannes 15 in die Sprache der Musik komponiert. Auf virtuose Weise ranken und verzweigen sich in diesem Werk die Stimmen, so wie es die Reben eines Weinstockes tun, und CANTEMUS gelang es, diese sich in harmonischer, fruchtbringender Klarheit vereinen zu lassen und die Klingelbacher Kirche in strahlender Pracht zum Klingen zu bringen.

Unsere Cantorin Claudia ist indes weiter bemüht, den Sänger(Innen) die Präsentation der Sprache, Stimme oder der Bedeutung des musikalischen Ausdrucks näher zu bringen und wir Sänger(innen) „befürchten“, hieran werden wir uns noch viele Jahre abarbeiten können.
Also: „CANTEMUS“ bleib dran!

Marion Satony-Koch


__
Eigenen Adventskranz gebastelt

24 Lichter auf dem Weg zur Weihnacht

Unter diesem Motto feierten Kinder gemeinsam mit ihren Müttern und Vätern am Samstag vor dem 1. Advent bei erstem Tannenduft und Kerzenschein einen gemütlichen Adventsnachmittag.
Als zum Einstieg in den Nachmittag die Entstehungsgeschichte des Adventskranzes erzählt wurde, spiegelte sich in manchen Kinderaugen die Vorstellung des riesigen Holzrades mit 24 Kerzen im „Rauhen Haus“ von Johann Hinrich Wichern wider. Vielleicht steht ja bald in einigen Haushalten wieder ein solcher Kranz!
Neben dem kreativen und fantasievollen Gestalten der eigenen Adventskränze stand vor allem für die kleineren Gäste das Vorlesen von Weihnachtsgeschichten, das Backen von Lebkuchenmännern und das Basteln im Vordergrund.
Bei einer gemeinsamen Kaffeepause durften dann auch die ersten heißersehnten Lebkuchen und Adventsplätzchen verspeist werden.
Wir danken allen fleißigen Helfern, die dazu beigetragen haben, diesen Nachmittag in einer solch lebhaften und dennoch entspannenden Atmosphäre verbracht haben zu können.

Bildhafte Eindrücke --> hier.

Britischer Orgel-Ohren-Schmaus

Margaret Phillips (Orgelprofessorin London)   Bericht vom Konzert --> hier

Orgelkonzert und -führung für Kinder
Bericht und weitere Bilder im Fotogaleriearchiv folgen


Mit Konfirmandenfreizeit den Jahrgang begonnen

"Ich und Gott" - "Gott und ich" / "Ich und Kirche" - "Kirche und ich", nichts weniger als diese nahegehenden und grundlegenden Themen wurden auf der Kennenlernfreizeit der Konfirmanden aus Klingelbach I verhandelt. Dass es bei diesen ernsten Arbeitsrunden dennoch recht spielerisch spaßig zugehen konnte, zeit ein Blick ins --> Fotoarchiv!
---

Am Markt-Gottesdienst Schatz des Lebens gehoben

--> Mehr Bilder im Fotogaleriearchiv
(Auszug aus der Predigt:)  
Was kann das dann sein?
Der Schatz des Himmelreiches? Im Grunde kann das nur jeder selbst für sich beantworten, was sein Himmelreich, sein Schatz ist. Meine Schulkinder ließ ich einmal folgenden Satz vollenden: Das Himmelreich ist wie…
Nachdem die schnellen, oberflächlichen Antworten: Schulfrei, ein Eimer voll Eis, Lottogewinn,…abgeklungen waren, kamen Gedanken wie:

… wenn ein Junge, der niemals verlieren konnte, auf einmal spielt und verlieren kann.
… wenn ein Baum ganz verdorrt ist und im nächsten Jahr wieder blüht.
… wenn ich eine Freundin gewinne, die mir zuhört und zu mir hält auch wenn ich Mist baue.
… wenn Menschen im Streit sich plötzlich wieder lieben.

Ja, das sind die Schätze des Himmels: Einander beistehen, Trauernde trösten, miteinander lachen, Freunde haben, beten können und auf Gott vertrauen. Schätze des Himmels für ein Glück auf Erden.

Und das ist wohl für jeden der größte Schatz: Geschätzt werden, nicht taxiert,
also nicht ab-geschätzt, bewertet, beurteilt, nein: Einfach geschätzt mit seinem Lieben und Leben und - „mit seiner ganzen Figur“ (wie es Anna aus, „Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna sagt) Geschätzt, geachtet, geliebt! Und genau da kommt mein Glaube  ins Spiel der Schatzsuche:

Ich weiß mich von Gott geachtet. Er achtet mich, weil er mich schätzt und deshalb achtet er auf mich. Ich vertraue darauf, dass er mich immer begleitet,  wohin ich auch gehe, was auch geschieht. Ich vertraue darauf, dass er sich mit mir freut,  wenn etwas gelingt. Dass meine Freude auch seine Freude ist. Ich vertraue darauf, dass er mir beisteht, wenn alles den Bach runter geht. Dass meine Tränen auch seine Tränen sind.

Und dieses Vertrauen gibt mir Kraft, Hoffnung, ja und eben jene Freude, Lebensfreude von der die Geschichte, das Gleichnis vom Schatz im Acker, erzählt.
(--> Evangelium nach Matthäus 13, 44!)
___
Für
den "Sprung" in die Grundschule gesegnet


Zu einem feierlichen Abschlussgottesdienst fanden sich die Kinder der Evangelischen Kindergesstätte Katzenelnbogen „Garten für Kinder“, die nach den Ferien den Sprung in die Schule wagen, in der Evangelischen Kirche zu Klingelbach mit ihren Eltern und Erzieherinnen zusammen.
Mit Liedern und Symbolen, mit Gedanken und Gebeten wurde der zurückliegenden Zeit in der KiTa gedacht und dafür gedankt.
All die guten Wünsche für den „großen Sprung in die Schule“ wurden mit Handauflegung zum Segen spürbar vermittelt unter dem Leitvers: „Seid getrost und unverzagt, denn Gott geht jeden Schritt auf Euren neuen Wegen mit!“ (Jos 1,9).
Nach dem Gottesdienst zogen die KiTa-Kinder mit ihren Erzieherinnen in die KiTa zu ihrer traditionellen Übernachtungsaktion. Die zurückbleibenden Eltern wurden vor der Kirche mit einem Sektempfang getröstet.
Mehr Bilder --> hier!
___

Gemeindefest und Wahlen
"... und zieht doch weite Kreise..."
Rhein-Lahn-Zeitung vom 23.06.2009

Bilder im Fotogaleriearchiv
Ergebnisse der Kirchenvorstandswahl --hier!

___
Kindergottesdiensttag
JONA - unausweichlich, unglaublich, unmöglich

Wie der Prophet Jona im Bauch des Fisches - mehr Bilder --> hier!

Geh, geh nach Ninive!
Unter diesem Titel des gleichnamigen Liedes aus dem Singspiel „JONA“ stand der diesjährige Kindergottesdiensttag der evangelischen Kirchengemeinde Klingelbach am vergangenen Samstag.
23 begeisterte Mädchen und Jungen im Alter zwischen 3 und 9 Jahren verbrachten diesen Tag im Gemeindehaus mit der kreativen Umsetzung der Bibelgeschichte „Jona“ im Malen, Basteln und Spielen. So entstand z. B. die Kulisse für das Singspiel, welches im Gottesdienst anlässlich des Gemeindefestes am 21. Juni aufgeführt wird unter der tatkräftigen Mitwirkung aller Kinder.
Im „Bauch des Fisches“ konnten die Teilnehmer die Stille und die Einsamkeit erfahren, die man spürt, wenn man sich von Gott und der Welt verlassen fühlt, aber auch die fröhliche Zuversicht eines gnädigen und barmherzigen Gottes, der niemanden im Stich lässt.
Nach einem appetitlichen Mittagessen, das Paul Beck für uns am Grill bereitet hatte, ging es am Nachmittag an das Einstudieren poppiger Lieder, die Jona auf seinem Weg nach Ninive begleiten sollen.
Dank vieler fleißiger Helfer und Helferinnen und nicht zuletzt dank der strahlenden Sonne, die viele Aktivitäten im Freien ermöglichte, war der Samstag ein gelungenes Ereignis für Groß und Klein.                                                                                                                           (Andrea Meissner-Kusch)

KiTa-Kindern die Füße gewaschen

Gründonnerstag 2009 in der Klingelbacher Kiche

Nach der Überlieferung des Evangelisten Johannes gab Jesus dem letzten gemeinsamen Essen mit seinen Jüngern „in der Nacht, da er verraten wurde“ eine ganz besondere Note: Er wusch seinen Jüngern die Füße.
Jesus, der Herr, verrichtete an seinen Jüngern den Dienst eines Knechtes. Diese Handlung sollte ihnen als Beispiel dienen, sich nicht zu schade zu sein, sich einem anderen Menschen liebevoll dienend zuzuwenden.
Jedes Jahr an Gründonnerstag feiert die Evangelische Kindertagesstätte Katzenelnbogen einen gemeinsamen Gottesdienst. In diesem Jahr wurde in der Kirche zu Klingelbach der Liebesdienst Jesu nachempfunden, indem die Geschichte von der Fußwaschung nicht nur erzählt, sondern auch erlebt wurde: Pfarrer Wieczorek wusch beispielhaft mehreren Kindern vor dem Altar die Füße.

Diamantene und Goldene Konfirmation

Diamantene Konfirmanden 2009

Goldene Konfirmanden 2009

Unter dem Thema aus Ps 91, 1-2:
„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“ -
wurde am Palmsonntag feierlich das Konfirmationsjubiläum in der Klingelbacher Kirche begangen.

Konfirmandenpraktikum 2009

Ob in der KiTa oder im Pfarrbüro ...

... das Konfirmandenpraktikum war ein Highlight der Konfi-Zeit 2009!

Konfirmanden-Praktikum?
Was ist das? Was soll das?
So wurden die Konfirmanden aus Katzenelnbogen und Klingelbach und auch Pfarrer Wieczorek in den letzten Tagen häufiger gefragt. Unser Jugendreferent Magnus Habig, der den Unterricht mit dem Pfarrer im Team leitet, brachte diese Idee ein:
Nicht nur Bibel und Glaubensinhalte lernen, sondern auch das Gemeindeleben über den Sonntagsgottesdienst hinaus kennenlernen!
Und so schwirrten sie aus, im Februar, die Konfirmanden in die KiTa und den KiGo, die Jugendarbeit und ins Altenheim, zur Küsterin und Hausmeisterin, in den Chor und zur Organistin, ins Pfarrbüro und in die Redaktion des „Kirchenecho“.

An einem „Konfirmandentag“ am 28.02. wurde das Praktikum reflektiert und am 01. März im Vorstellungsgottesdienst dargestellt unter dem Thema: Vielfalt und Verantwortung!

Bei einigen Konfis war die Erfahrung im Praktikum so mitreißend, dass sie dabei blieben: In der Redaktion des "Kirchenecho", in der Jugendarbeit, als Küstervertetung, im Chor "Cantemus" und und und

Krippenspiel 2008

Familiengottesdienst Heiligabend als Kinder Weihnachtsoratorium mit vielen Kindern, Solisten und Tieren als Ouvertüre in ein (be-)sinnliches Weihanchtsfest
Impressionen ohne Worte --> hier!

Wer wird der Stern von Bethlehem?
Advents-Singe-Nachmittag in der KiTa

"Wer wird der Stern von Bethlehem?",
so fragten sich am Samstag vor dem 3. Advent 22 Kinder mit Ihren Müttern und Vätern im wuselig belebten Mehrzweckraum der Kindertagesstätte Katzenelnbogen.

Auf Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde Klingelbach waren sie gekommen, um mit Chorleiterin Claudia Seidel einen gemeinsamen Nachmittag voller alter und neuer Lieder zum Advent zu verbringen. Frau Seidel hatte ihre Advents-Schatztruhe mitgebracht, die von den Kindern neugierig umlagert wurde.
Den Höhepunkt bildete das Lied „Vom kleinen Drecksstern“, der unerwartet, aber sehr freudig von Gott zum „Stern über Bethlehem“ erkoren wurde, um uns den Weg zur Krippe zu leuchten. Dabei strahlten die Kullerkinderaugen mit den Sternen um die Wette! Dieses kleine, aber feine Sternenlied trugen die Kinder singend und Sterne tragend am 3. Advent zum Familiengottesdienst bei.
(Mehr Bilder --> hier!)

Eingeladen bei Sarah und Abraham
Kindergottesdienst im Bibelerlebnis-Haus in Frankfurt

„Shalom“, so wurde die Besuchergruppe bereits vor dem Nomadenzelt von Abraham mit einer einladenden Geste und den Worten „Friede sei mit dir“ begrüßt. Nachdem Sarah die jungen Gäste mit dem kostbarsten aller Öle, dem Nardenöl, gesalbt hatte, durften wir in ihr Zelt eintreten. Auf je einer Seite des Zeltes, getrennt nach weiblichen und männlichen Besuchern, erlebten die Kinder des Kindergottesdienstes eine Stunde im Leben von Sarah und Abraham. Wie die Menschen damals lebten, sich ernährten und Geschichten aus der Bibel weitererzählten, wurde den Mädchen und Jungen mit allen Sinnen nahegebracht.
Eingebettet in einen Kindergottesdienst im Bibelerlebnis-Haus in Frankfurt erfuhren die Kinder nicht nur vieles über das Leben von Sarah und Abraham, sondern durften auch Gegenstände aus der Umwelt Jesu Christi bestaunen und ausprobieren:
Wie anstrengend ist das Getreidemahlen auf einer Handsteinmühle?
Wie fühlt sich Wüstensand an?
Auf welchen Instrumenten musizierten Menschen zur Zeit Jesu?

Nach einer weiteren, sehr kurzweiligen Stunde in den Museumsräumen, in den ANFASSEN extra erlaubt war, beendeten wir den Besuch mit gemeinsam gesprochenen Fürbitten und dem Reisesegenslied „Mögen die Straßen uns zusammenführen“.
--> Bildeindrücke hier

"Machet die Tore weit..."
Probenwochenende von CANTEMUS

„Machet die Tore weit“ – mit dem 6stimmigen Satz von Andreas Hammerschmidt in Anlehnung an Psalm 24 soll in diesem Jahr in der Evangelischen Kirchengemeinde Klingelbach musikalisch der 1. Advent angestimmt werden.
Damit es klangvoll soweit kommen wird, zog sich CANTEMUS unter der Leitung von Claudia Seidel auf ein intensives Probenwochenende auf die Burg Lichtenberg bei Kusel zurück.
Zwei bevorstehende Herausforderungen wollen gemeistert werden: Der Gottesdienst am Vorabend des 1. Advent mit anschließendem Einsingen des Advent an der Kirche mit der Singgemeinschaft Klingelbach und auch der Jahresschlussgottesdienst an Sylvester mit einem 4stimmigen Satz zu „Von guten Mächten“ wollen wohl eingeübt werden.
Parallel zum Proben an den vielfältigen Gesangsstücken genossen die Sängerinnen und Sänger die individuelle Stimmbildung, für welche Heike Denzer aus Worms engagiert wurde.
Dass intensives, konzentriertes Arbeiten, Freude am Singen und ausgelassener Spaß in einer guten Gemeinschaft hervorragend zusammenpassen – das wurde an diesem Wochenende gelebt und erlebt.
Freuen Sie sich auf ein musikalisch vielseitiges und adventlich feierlich bis fröhliches Programm!

Hier geht's zu den Terminen
Wer hier klickt, bekommt mehr zu sehen


Mit Teamgeist, Temperament & Toren
Konfi-Cup 2008 zum zweiten Mal nach Klingelbach

Die Cup-Gewinner: untenvon links Natalie Fischer, Narvin Stein, Joel Voigt
oben von links Marlon Hermann, Jannis Eidner, Fabian Spahn --> weitere Bilder!

Alle Jahre wieder wird er ausgetragen, der Fußballpokal der aktiven Konfirmanden und Konfirmandinnen im Dekanat Diez. Diesmal ging es am Sonntag, den 03.11.2008 in der Sporthalle in Hahnstätten zur Sache. Mit zwei gemeldeten Teams mit jeweils einem fußballbegabten und -begeisterten Mädchen gingen unseren Konfirmanden an den Start.
Nach einer kleinen Andacht, die den Spielspaß, den Teamgeist und die sportliche Fairness betonte, traten 16 Mannschaften in Gruppenspielen gegeneinander an. Leider kam die 2. Mannschaft über diese Vorrunde nicht hinaus, brauchte sich in ihrer Enttäuschung aber bestimmt nicht verstecken, fußballerisch und kämpferisch nicht, ebenso wenig in ihrer gezeigten Fairness.
Nach einem eher verhaltenen Start machte die 1. Mannschaft seit dem letzten Gruppenspiel alles klar und spielte sich ohne Gegentor ins Finale, welches dann nach furiosem Spiel mit 2:0 nach Siebenmeterschießen eindeutig entschieden wurde. So steht nun der Konfi-Cup nach 2006 zum zweiten Mal in Klingelbach. Dem Gewinnerteam ganz herzlichen Glückwunsch und sportliche Anerkennung; herzlichen Dank auch allen Mitkonfirmanden und Eltern, welche als Betreuer und Cheerleader den Mannschaften die nötige Rückendeckung und Ansporn lieferten!

Freundeskreis-Schöler-Orgel gegründet

Zu abendlicher Stunde traf sich am 02. Oktober der neu gegründete „Freundeskreis – Schöler – Orgel“ zu einer konstituierenden Sitzung in (jawohl, man genoss den Einblick in die Orgel!) und an der altehrwürdigen Kirchenorgel von 1790.

Seit ihrer letzten Renovierung nach wechselvoller Orgelgeschichte im Jahre 1972 ist nun eine große Reinigung nötig. Dazu wird die Orgel auseinander gebaut und auf der Empore ausgebreitet; jedes einzelne Teil wird geputzt, geprüft und gegebenenfalls restauriert. Diese Arbeiten kosten Zeit – ca. 6 Wochen; diese Handwerksleistung kostet Geld – ca. 40.000€.

Die zum Erhalt der Orgel notwendigen Arbeiten sollen zu Beginn der Passionszeit 2009 ihren Anfang nehmen, damit die Orgel mit dem Oster-Halleluja in neuem Glanz erklingen kann.

Die Orgel in ihrer Besonderheit als „Schatz der Gemeinde“ zur Geltung zu bringen und die Finanzierung auf kreative Art und Weise zu ermöglichen, hat sich der „Freundeskreis – Schöler – Orgel“ zur Aufgabe gemacht.

Die Durchführung von (Orgel-)Konzerten, die Aufführung eines Orgelmusicals für Kinder, die Aufnahme einer CD unter dem Motto „Wie unsere Kirche klingt“, der Verkauf von Orgelkerzen und selbstgemachten Leckereien im Advent sind nur ein Ausschnitt aus der Ideenbörse.

Eine ausgestellte Orgelpfeifenspendenbox lädt ab jetzt in der Kirche dazu ein, gefüttert zu werden und ein Faltblatt informiert über die Geschichte der Orgel.

Der Freundeskreis freut sich über jede Beteiligung, über Ihre Spende, aber vor allem über Mitglieder. Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben, bringen Sie Ihre Zeit und Ihre Kreativität mit. Ansprechpartner ist Jürgen Hoder aus Herold, Tel. 06486/1497.

Kartoffelfest im Seniorenkreis

(Vincent van Gogh, Die Kartoffelesser, 1885)
Mit heiter besinnlichen Texten wie "Essbare Steine" von Ottfried Preußler oder dem "Kartoffelkönig" feierte der Seniorenkreis unter der Leitung von Annemarie Lang-Venema einen Erntetag rund um die Kartoffel. Alles Wissenswerte über die Geschichte der Pflanze wurde dabei ebenso bedacht, wie leckere Gerichte von der Kartoffelsuppe über den Kartoffelsalat bis zum Kartoffelkuchen genossen. Eine Bildbetrachtung van Goghs "Kartoffelesser" rundete den nachdenklichen und genussvollen Nachmittag ab.
(Kleine Bildergalerie --> hier!)

Tauferinnerungsgottesdienst mit Taufen

5 Täuflinge und 50 Kinder mit Taufkerzen
Fünf Täuflinge hatten sich angesagt zum diesjährigen Tauferinnerungsgottesdienst am 2. Sonntag im September in der Evangelischen Kirchengemeinde Klingelbach. Rund 50 weitere Kinder waren mit ihren Eltern an der Hand und der Taufkerze in der Hand der Einladung der Tauferinnerung gefolgt und verfolgten gespannt alles Geschehen rund um die Taufe, bis sie selbst zur Bekräftigung des Taufsegens in einem großen Kreis um den Altar erwartungsvoll dem Lebenslicht der Osterkerze für ihre Taufkerze und sich entgegenfieberten.

Fürchte Dich nicht, denn ich habe Dich erlöst; ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen, Du bist mein!– unter diesem alten Jesajawort wurde die Zusage Gottes an alle Kinder namentlich erneuert.

Neben dem Wasser der Taufe, das reinigt und erneuert und dem Licht der Taufkerze, das leuchtet und wärmt und den spürbar zum Segen aufgelegten Händen kommt der Nennung des Namens bei der Taufe eine gewichtige Bedeutung zu. So wird deutlich, dass es stimmt, wenn die Bibel zusagt:
Du bist mein geliebtes Kind, Du ganz persönlich; ich habe Dich, ja Dich bei Deinem Namen gerufen, Du gehörst zu mir!

Dazu passte es hervorragend, dass die Kinder der KiTa-Katzenelnbogen den Täuflingen zusangen: Ein Volltreffer Gottes bist Du, Du höchstpersönlich!
Bilder eines lebendigen Familiengottesdienstes --> hier!

Ausflug der Mitarbeitenden nach Bingen

Im „Garten der Sehnsucht“ -

Gärten erinnern an Gottes Schöpfung. „Wie ein Baum gepflanzt am lebendigen Wasser“ (Psalm 1) fühlen sich Menschen, wenn sie ihre Gärten hegen und pflegen, so begannen wir unseren Ausflug mit einer Rast im „Garten der Sehnsucht“.

Auf dem Gelände der Landesgartenschau in Bingen machten wir uns zunächst auf die Suche nach der eigenen Sehnsucht nach dem Paradies. Frisch und erfrischend begrüßt von der Evangelischen Kirche auf der LGS, erlebten wir einen Garten, in dem man dem Geheimnis der Sehnsüchte auf die Spur kommen kann – derjenigen, die schon im Paradies für bewegende Geschichten sorgten, und natürlich unsere eigenen.

Solchermaßen bewegt führte uns unser Weg auf die Spuren von Hildegard von Bingen. Ihr ist eine Ausstellung im Museum am Strom gewidmet; Ihr zu Ehren ist ein kleiner „Hilde-Garten“ angelegt. Gleichermaßen in Theologie, wie in Naturwissen-schaften bewandert, legte Hildegard vor über 900 Jahren ihre Visionen von Gott in Visionen eines gottgefälligen, gerechten und gesunden Lebens um.

Nach so viel Bildung ließen wir einfach die Blütenpracht der Landesgartenschau entlang des Rheinufers auf uns wirken. Neben diesem farbenprächtigen Lob der Schöpfung faszinierte besonders die anregende Gestaltung eines Musterfriedhofs. Wir erlebten: Gedenksteine müssen nicht tot wirken und Gedenken kann sehr kreativ sein.

Hildegard empfahl für die Gesundheit warmen Wein, gemischt mit diversen zerriebenen Halbedelsteinen. Wir hielten uns zum Ausklang unseres Ausflug lieber an kühlen, r(h)einen Wein, spritzig zelebriert auf einer „Weinprobe unterwegs“ mit dem gefüllten Bollerwagen an Rhein und Nahe. Das Winzerfest am Ziel unseres Weges gab uns noch Gelegenheit, Gottes Gewächs des Weinstocks fröhlich zu loben!
 Bilder vom Ausflug --> hier!

Konzert von CANTEMUS im Tachsche

Fotogalerie --> hier

Vor seiner Konzertreise nach Italien präsentierte der SWDK am 12.07.2008 in unserer Kirche
bei einem Konzert seine musikalischen Kostbarkeiten. Mehr lesen Sie --> hier!

KiTa-Jubiläum / Gemeindefest 2008

Fotogalerie --> hier!

Kyrie - Klingende Kirche zu Klingelbach


Lesen Sie hier --> das Programm
                          --> den Bericht
Fotoimpressionen sehen Sie --hier!


Gemeindefest im Innenhof des Einrichmuseums am 08. Juli 2007 brachte die Generationen zusammen

Weitere Fotoimpressionen vom bunten Fest --> hier!

Ein ausführlicher Bericht ist --> hier zu lesen!